Aktuelles April 2010
50 Jahre Gottfried Schultz in Mülheim an der Ruhr
In der heutigen Zeit hat es Seltenheitswert, wenn ein Mitarbeiter zwei oder drei Jahrzehnte in ein und demselben Unternehmen tätig ist. Betriebszugehörigkeiten von solch langer Dauer sind bei Gottfried Schultz auf der Ruhrorter Straße in völligem Gegensatz dazu eher die Regel, denn die Ausnahme. „Wir haben gleich mehrere Mitarbeiter, die seit über 40 Jahren hier an diesem Standort beschäftigt sind“ erzählt Center-Leiter Mirko Jereb-Fleck. „Regelmäßig ehren wir Kollegen, die ihre berufliche Laufbahn in den 60er- und 70er Jahren bei uns begonnen haben und noch heute Teil unseres Teams sind.“
Archivfoto
von 1967
Die Geschichte von Gottfried Schultz in Mülheim begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Gerade einmal zwei Mitarbeiter betreuten ganz Mülheim als Vertriebsgebiet – und dies ohne Büro. An der Leineweberstraße wurde lediglich ein kleines Ladenlokal angemietet, in dem gerade einmal genau die drei Fahrzeuge ausgestellt werden konnten, die zur damaligen Zeit die gesamte Produktpalette bildeten: der 1200er VW Käfer Standard, der 1300er VW Käfer Export und ein Transporter. Die beiden Verkäufer betreuten die Kunden, indem sie von einem zum anderen fuhren. Doch bereits in diesen frühen Anfängen liefen die Geschäfte gut. „Das funktionierte”, erklärte Mirko Jereb-Fleck. Dabei betrug die Wartezeit auf einen Neuwagen nach der Bestellung damals bis zu eineinhalb Jahre. „Es war durchaus üblich, den nächsten Wagen bei Erhalt des neuen direkt zu bestellen.”
1960 wurde dann auf dem Gelände an der Ruhrorter Straße eine Werkstatt mit 20 Mitarbeitern eröffnet. Um den Verkauf weiterer Fahrzeuge anzukurbeln, fanden dort zwei Sonderschauen pro Jahr statt – eine im Frühling und eine im Herbst. Beide Veranstaltungen waren ein großer Erfolg. Nur zwei Jahre später wurde das bestehende Gebäude erweitert, weitere drei Jahre danach eine Karosseriehalle und eine Gebrauchtwagenhalle ergänzt. 1972 kam dann eine 300 Quadratmeter große Neuwagen-Ausstellungshalle hinzu, die das Aus für das kleine Ladenlokal auf der Leineweberstraße bedeutete. Der Ausbau wurde in dem halben Jahrhundert, die die Mülheimer Gottfried Schultz-Niederlassung nun bereits im Stadtteil Speldorf besteht, ständig fortgeführt. Erst im Jahr 2009 fanden erneut umfangreiche Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen statt.
„In Aussicht auf die Chancen der Zukunft haben wir unseren Standort weiterentwickelt, um uns schon heute zukünftigen Herausforderungen stellen zu können”, fasst Harald Herrmann, der Verkaufsleiter für den Bereich Neuwagen eine der Unternehmensphilosophien zusammen. „Heute erstreckt sich die Niederlassung über eine Fläche von 20.000 Quadratmetern und 4.000 Quadratmeter Reservefläche für zukünftige Erweiterungen. Wir haben über 100 Mitarbeiter und allein im letzten Jahr 2700 Autos verkauft”, ergänzt Mirko Jereb-Fleck. „Einige unserer Kunden reisen von weit her an.”
Ein Grund für diese exzellenten Zahlen ist auch die Tatsache, dass Gottfried Schultz in Mülheim überregionales Großkundenleistungszentrum ist. Speziell qualifizierte Mitarbeiter kümmern sich um alle Unternehmensbelange im Fahrzeug-Bereich. „Auf diesem gesunden Fundament gründend, wird unser Kundenkreis ständig größer und größer”, freut sich Mirko Jereb-Fleck und blickt mit Freude auf das bereits angebrochene Jubiläumsjahr: „Wir nehmen dieses Jahr zum Anlass, um unseren Kunden vielfältige, neue Aktionen anzubieten.” So besteht der Mai aus vier Aktionswochen zu den Themen Neu- und Gebrauchtwagen, Service und Zubehör. „Auch in den kommenden Jahrzehnten wird es immer wieder gute Gründe geben, zu uns zu kommen”, so der Center-Leiter. (APW)
















