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Aktuelles 09.Juli 2010

ASK-Merkblatt „Was tun bei Sommerhitze?“

Große Hitze kann für den menschlichen Organismus sehr belastend sein. Während gesunde Erwachsene auch bei längeren Hitzeperioden durch normale Lebensführung sowie ausreichende Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme Beeinträchtigungen vermeiden können, bestehen insbesondere für ältere und kranke Menschen gesundheitliche Gefahren.
Meist reicht es jedoch aus, einige einfache Regeln zu beachten und sich in seinem Verhaften auf die Hitze einzustellen, um Beeinträchtigungen und Gesundheitsgefahren zu minimieren bzw. zu verhindern.

Gesundheitsgefahren bei Hitze

Große Hitze belastet den Körper. Die Gefahren sind:

Ein erhöhtes Risiko besteht für

Warnzeichen

Ernstzunehmende Warnzeichen sind:

Wenn Sie bei Hitze diese Warnzeichen spüren:

Hitzschlag

Ein Hitzschlag entsteht, wenn der Körper bei hohen Temperaturen mehr Wärme aufnimmt als er - zum Beispiel durch Schwitzen - wieder abgeben kann. Die Körpertemperatur steigt rasch an.

Anzeichen eines Hitzschlags sind:

Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich!

Verständigen Sie sofort einen Arzt oder die Feuerwehr (Tel.-Nr. 112)
Bringen Sie die betroffene Person an einen kühlen Ort. Lockern Sie enge Kleidung. Machen Sie kühle und feuchte Umschläge! Sorgen Sie für Luftzug! Geben Sie der betroffenen Person zu trinken, wenn keine Bewusstseinsstörung vorliegt.

Was können Sie bei großer Hitze tun?

Schützen Sie sich vor der Hitze

Kühlen

Trinken und essen Sie ausreichend

Erhöhtes Risiko für ältere und kranke Menschen

Die Anpassungsfähigkeit des Körpers nimmt im Alter ab. Ältere Menschen schwitzen weniger. Sie verspüren Durst weniger als junge Menschen und trinken oft weniger. Dadurch verringert sich die Möglichkeit, durch Schwitzen Wärme aus dem Körper abzuführen.
Ältere Menschen leiden häufiger an Grundkrankheiten und Einschränkungen, bei denen Hitze eine zusätzliche Belastung darstellt.
Bestimmte Medikamente, insbesondere Psychopharmaka, können die körpereigene Temperaturregelung beeinträchtigen oder die Schweißdrüsenfunktion beeinflussen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Ändern Sie aber auf keinen Fall die Medikamenteinnahme ohne Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zu fragen.

Häusliche Pflege

Wenn Sie eine pflegebedürftige Person zu Hause pflegen, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Raum und Umgebung

Trinken und Essen

Weitere Maßnahmen

Helfen Sie und lassen Sie sich helfen

Denken Sie daran: Auch in Ihrer Nachbarschaft leben ältere, alleinstehende Menschen, für die Hitze eine Belastung oder sogar eine Gefahr darstellt. Erkundigen Sie sich, ob in Ihrer Nachbarschaft alleinstehende, pflegebedürftige, behinderte oder kranke Menschen Hilfe brauchen. Achten Sie darauf, ob diese Personen ausreichend essen und trinken. Geben Sie dieses Merkblatt weiter!
Wenn Sie unter der Hitze leiden: Bitten Sie Verwandte oder Nachbarn um Hilfe und Unterstützung.