Aktuelles 22. Mai 2012
Knackig, scharf und gesund
Radieschen bringen Farbe auf den Teller
Im Frühling bringen frische Radieschen Farbe auf den Teller. Die roten Knollen schmecken hervorragend als Rohkost, in Scheiben geschnitten auf dem Vollkornbrot und in einem selbst gemachten Brotaufstrich. Dafür werden Magerquark, Saure Sahne und etwas Weißweinessig gemischt und klein geschnittene Radieschen und Schnittlauchröllchen hinzugegeben.
Auch in einem frischen Frühlingssalat dürfen die bunten Scharfmacher
nicht fehlen - etwa in Kombination mit Blattspinat und Gorgonzola-Würfeln.
Eine raffinierte Beilage zu Schwein und Geflügel sind in geschmolzenem
Zucker glasierte Radieschen mit frischem Grün. Zudem schmeckt das Gemüse
in der Kartoffelsuppe und in einem fruchtig-würzigen Spieß mit
Trauben und kleinen Apfelstücken. Selbst die fein gehackten Radieschenblätter
lassen sich in der Küche vielseitig verwenden. Sie sind sehr würzig
und geben Salaten, Suppen, Gemüsegerichten und Soßen eine besondere
Note.
Radieschen sind nah mit dem Rettich verwandt. Das Gemüse hat eine angenehme
Schärfe, die auf die enthaltenen Senföle zurückzuführen
ist. Im Handel sind meist Knollen mit einer roten Schale, aber auch weiße,
violette und weißrote Varianten erhältlich. Vor der Zubereitung
werden die Wurzeln, Stiele und Blätter entfernt und anschließend
die Radieschen gründlich gewaschen.
Im Frühling ist frische Freilandware aus der Region erhältlich.
Für den Verkauf werden die Knollen gebündelt und an ihrem Grün
zusammengebunden. Sie sollten frisch, fest und saftig sein, die Blätter
grün und nicht welk. Besonders scharf und würzig sind die kleineren
Exemplare. Schwammige Radieschen können durch eine späte Ernte innen
verholzt sein, denn dann bilden sich zwischen den Zellen Hohlräume.
Im Kühlschrank hält sich das Gemüse, in ein feuchtes Tuch eingewickelt,
zwei bis drei Tage. Entfernen Sie die Blätter, da sie den Knollen Wasser
entziehen. Übrigens werden etwas weich und trocken gewordene Radieschen
wieder knackig, wenn man sie für kurze Zeit in Wasser legt.
Heike Kreutz, www.aid.de




































