Wissenswertes
Klimaschutz fürs Klassenzimmer
Klimaschutz fürs Klassenzimmer
Die Kraft der "Erneuerbaren Energien"
(aid) - Energie ist ein wichtiges Thema in den schulischen Lehr- und Rahmenplänen. Im Zuge des Klimawandels bekommt es eine neue Relevanz. Besonders die erneuerbaren Energien sind in aller Munde. Aber wie lassen sich Kinder und Jugendliche dafür interessieren?
Erneuerbare Energien, das sind - in menschlichen Zeiträumen gemessen - unerschöpfliche Energiequellen, die sich anders als fossile Energien (Kohle, Erdöl, Gas) ständig regenerieren. Und zwar aus Sonnenenergie durch direkte Nutzung der Sonnenstrahlen (Solarthermie, Photovoltaik) oder indirekt aus Wind- bzw. Wasserenergie oder durch Energien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Biomasse, Biogas. Oft wird auch die Energie aus den Gezeiten und aus der Erdwärme unter den Begriff der erneuerbaren Energien gefasst, obwohl sie sich nicht ständig erneuern. Sie speisen sich aber aus praktisch unerschöpflichen natürlichen Energiequellen und gleichen darin der Sonnenenergie.
Im Klimaschutz bildet die Nutzung erneuerbarer Energien einen wichtigen Bestandteil, da sie (mit Ausnahme der Anlagenherstellung) keine Treibhausgase erzeugen, die über den Treibhauseffekt zur Klimaerwärmung beitragen. Dennoch decken sie in Deutschland nur einen Bruchteil (9,8 % im Jahr 2007) des Primärenergiebedarfs, allerdings mit steigender Tendenz. Aufgrund der Risiken, die mit dem Klimawandel einhergehen, aber auch im Hinblick auf die Erhaltung von Natur und Lebensqualität der eigenen und zukünftigen Generationen ist es unumgänglich, das Thema im Unterricht zu behandeln.






































